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Modul Zwei – Website hosten und erstellen

Deine Website hosten und erstellen

Deine Website hosten und erstellen ist der Beginn deiner Internet-Präsenz.

Es gibt verschiedene Typen von Websites für unterschiedliche Zwecke: Präsentation, Blog, komplexe Aufgaben, Mitgliederbereiche, Shop und Landingpage.

Art und Umfang der Website richten sich nach dem Zweck und der Zielgruppe, für welche die Website konzipiert werden soll.

Speziell für Marketingzwecke kommen im Wesentlichen zwei Arten in Betracht:

Blog: hier werden Motive, Erklärungen, Lerninhalte, Methoden und Angebote dargestellt, optional mit der Möglichkeit Kommentare einzubinden. 

Landingpage: Diese dient zur Sammlung von Interessenten und zur Fokussierung auf eine Entscheidung.

Blogseiten sind von Natur aus eher umfangreiche Auftritte, bei welchen Wert auf Design und Funktionen gelegt wird. Diese werden heute ganz überwiegend mit einem CMS (Content Management System), wie zum Beispiel WordPress, Joomla, und Typo3 erstellt.

Landingpages sind hingegen schlicht und einfach gehalten und oftmals klassisch in HTML erstellt, was die Ladezeiten extrem verkürzt. Wer nicht selbst in HTML programmieren möchte, kann hier bei Marketinganbietern Vorlagen beziehen, welche dann nur noch angepasst werden müssen. Letzteres kann auch mit Hilfe eines dafür geeigneten Softwaretools erledigt werden.

 

Um nun deine Website hosten und erstellen zu können, sind mehrere Schritte erforderlich: 

 

1. Auswahl eines Anbieters,

bei dem die Website gehostet werden kann. Das bedeutet, dass dieser Anbieter einen Platz auf seinen Servern für dich reserviert, wo deine Website hochgeladen werden und dort über das Internet angezeigt werden kann.

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe an Webhosting-Anbietern.  Bei jedem dieser Anbieter gibt es unterschiedliche Angebotspakete. Hier musst du selbst ein wenig vergleichen, was für dich in Frage kommt! Eine kleine Hilfestellung findest du hier

 

2. Domain

Als nächstes brauchst du eine Webadresse, eine URL, für deinen Webauftritt. Diese bestellst du in der Regel über den Webhoster, der alles Weitere veranlasst. Die Preise für die Domains richten sich

• nach der Angebotsstrategie des Webhosters und

• nach der sog. Top-Level-Domain.

Diese werden durch die Endungssilben der Domain (.de |.com. |.org |.net etc.) repräsentiert. Nicht alle Anbieter führen sämtliche Top-Level-Domains. Das ist allerdings kein Problem, da man sich beim Online-Marketing im deutschsprachigen Raum am Besten eine URL mit einer .de oder .com -TLD zulegt.

Mehr Gedanken solltest du dir über die Second-Level-Domain machen. Das ist der Teil der URL, der links vor dem Punkt und der TLD steht. Dieser Teil der URL ist sozusagen deine individuelle Domain-Kennung und  hat natürlich sehr viel mit Wiedererkennung, Branding etc. zu tun. Auch eine gewisse, begrenzte Relevanz für die Suchmaschinen-Optimierung (siehe dort) ist vorhanden.

Du suchst dir also eine URL, bestehend aus Top-Level und Second-Level-Domain aus und schaust über die Suchfunktion deines Hosting-Providers, ob die Domain noch frei ist und demzufolge bestellt werden kann. Wenn ja, bestellst du sie und hast damit den zweiten Schritt erledigt.

3. Jetzt muss noch das Content-Management-System in deinem Webhosting-Account mit der soeben erhaltenen URL verbunden werden und einem (Speicher-)Platz zugeordnet werden. Das bedeutet, spätestens jetzt musst du dich für ein CMS entscheiden.

Das am stärksten verbreitete System ist WordPress. Es hat die größte Entwickler-Community und bietet von allen Systemen den größten Leistungsumfang mit Tausenden von Layouts und funktionalen Erweiterungen (Plug-Ins). Daher ist es für das Online-Marketing die erste Wahl und wir fokussieren uns jetzt auf WordPress!

Das WordPress-System wird über wordpress.org kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die meisten Themes, Templates und Plugins sind kostenlos erhältlich. Außerdem kann man professionelle Themes und Plugins kostenpflichtig erwerben. Diese zweigleisige Struktur ermöglicht, dass Websites zunächst kostenlos aufgebaut werden können, um dann später erst durch kostenpflichtige Erweiterungen optimiert zu werden. Dieses Vorgehen ist sehr hilfreich, gerade wenn man am Anfang einer Online-Unternehmung steht.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, WordPress  mit deiner URL zu verbinden und auf deinem Webspace zu installieren. Die erste Variante besteht darin, das (kostenlose) Grundsystem WordPress selbst direkt zu installieren. Dafür bieten die Hosting-Provider oftmals One-Click-Lösungen an, die automatisiert das WordPress-System in dein Verzeichnis installieren. Dieser Weg sollte eindeutig bevorzugt werden, da er maximale Flexibilität bietet und volles Ausschöpfen der Möglichkeiten, die das System bietet, zulässt!

Die zweite Möglichkeit besteht darin, einen Webbaukasten zu nutzen, der von vielen Anbietern zusätzlich angeboten wird.

Ist das Grundsystem installiert, beginnt der Ausbau des Systems. Jetzt wird das Theme ausgewählt, welches am Besten zu Intention der Website passt. Danach müssen Datenschutzerklärung und Impressum angelegt werden, gefolgt von Sicherheits-Plugins und weiteren Ergänzungen.

Ab da wird’s kreativ, denn der technische Part ist nun überwiegend erledigt! WordPress folgt einer klaren Logik. Hat man diese verstanden, fallen die weiteren Schritte nicht mehr schwer.

Hilfreich sind in jedem Fall gute Anleitungen, die du bei WordPress.org selbst findest, sowie Erklärvideos auf YouTube. Dort einfach „WordPress“ in die Suche eingeben und du bekommst jede Menge Anleitungen.

Wer gerne alles um WordPress ausführlich aber dennoch kompakt erklärt haben möchte, ist mit dem empfehlenswerten *Buch (ebook) von Brian Klanten, bei dem nach Belieben nachgeschlagen und gestöbert werden kann, bestens bedient! 

Fazit: WordPress selbst ist in kurzer Zeit installiert. Der Ausbau, das Befüllen mit Text, Bildern und sonstigem Inhalt braucht allerdings Übung und Zeit! Es lohnt sich jedoch allemal, den Umgang mit WordPress zu lernen und nach und nach zu beherrschen! Nur so ist ein flexibles Handeln und kreatives Arbeiten im Online Unternehmen, besonders als Start-Up, effizient machbar!